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Die Organisation des mvö


Vorstand RA Dr. Walter Loacker
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Vorstand-StV. DI Gerhard Enner
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Kassier Mag. Franz Sommerauer
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Schriftführerin RA Dr. Rudolfine Horny
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Wir im mvö | mediationsverband österreich

Entstehungsgeschichte

Der mvö wurde von mehreren ehemaligen Vorstandsmitgliedern des Österreichischen Bundesverband der MediatorInnen (ÖBM) sowie von vormaligen LandesleiterInnen dieser Organisation im Jahr 2007 gegründet, um einerseits den Gedanken der Mediation innerhalb der verschiedenen Handlungsfelder zu verstärken und auszubauen und andererseits eine effiziente Interessenvertretung österreichischer MediatorInnen zu schaffen.

Ziele & Ausrichtung

Der mvö> strebt an, die Zahl hochqualifizierter Mitglieder konsequent in einem überschaubaren und damit evaluierungsfähigen Rahmen zu halten und auf diese Weise eine hohe Flexibilität der Einrichtung zu gewährleisten. Es versteht sich dabei von selbst, dass die konsequente Einhaltung höchster Qualitäts- standards der bloßen Steigerung von Mitgliederzahlen vorgeht.

Vereinsstruktur

Mediation steht vor der Herausforderung, sich ständig ändernden sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Der mvö hat es sich deshalb zur Verpflichtung gemacht, seinen Mitgliedern ­ zu denen Experten und Expertinnen aus Praxis, Wissenschaft und Politik gehören sollen, ein Forum anzubieten, in dem gegenseitige Erfahrungen ausgetauscht und Anliegen auch tatsächlich ernst genommen werden. Auf diese Weise sollen die teilweise bestehenden erheblichen Akzeptanzhindernisse beseitigt und das Instrument Me-diation weiter als das probate Mittel konsensualer Konfliktlösung etabliert werden. Der bundesweit tätige mvö soll kompetenzmäßig sämtliche Einsatzgebiete der Mediation ­ angefangen vom Bereich der Familienmediation bis hin zu Wirtschafts- und Umweltmediation ­ betreuen.
Von seit längerem bestehenden anderen Institutionen hebt sich der mvö durch überschaubare und flache Hierachiestrukturen ab. Kennzeichnend ist weiters ein absolut konfliktfreies Klima innerhalb seiner Mitglieder. Insbesondere sind die Erfahrungen von großem Vorteil, die die Gründungsmitglieder in Zusammenhang mit ihrer leitenden Tätigkeit im Rahmen anderer Mediationsinstitutionen machen konnten. Der mvö verfügt in diesem Sinne bereits von Beginn der Aufnahme seiner Aktivitäten an über ein beträchtliches ExpertInnen-Knowhow.

Service

Als Interessenvertretung österreichischer Mediatoren und Mediatorinnen ist es dem mvö ein zentrales Anliegen, das Potential der Mediation für eine effiziente Konfliktlösung in den verschiedensten Einsatzbereichen attraktiver zu machen. So sollen etwa die Rechtsanwälte, die dem Verein angehören durch ihre spezifischen Erfahrungen derzeit bestehende Hemmnisse im Bereich des Rechtswesens beseitigen und damit neue Bereiche, wie bspw. auf dem Versicherungssektor, im Bereich der Handelskammern und Lehrlings- ausbildungsstätten usw. von Mediation als sinnvolle Konfliktlösungsalternative überzeugen. Gleiches gilt selbstverständlich für Vereinsmitglieder anderer Provenienz, etwa aus dem Bereich der Sozialdienste, der psychologischen oder schulischen Einrichtungen und vorallem dem Bereich Unternehmen mit dem Schwerpunkt Zusammenarbeit mit den HR-Abteilungen.

Information

Die Öffentlichkeitsarbeit stellt einen weiteren Kernpunkt der Vereinsaktivitäten dar. Durch sie sollen die derzeit vielerorts beobachtbaren Informationsdefizite gemildert werden. Durch die Zusammenarbeit mit ­ gerade auch ausländischen ­ Institutionen soll dieser Effekt weiter verstärkt werden. Darüber hinaus wird selbstverständlich auch vor Ort eine Reihe von Aktionen umgesetzt, wobei lediglich als kleines Beispiel die Einführung einer kostenlosen Erstberatung für MediationsklientInnen genannt werden darf, wie es bereits derzeit im Bundesland Salzburg erfolgreich realisiert wird.

Motivation & Qualitätssicherung

Wie schon eingangs erwähnt, kommt dem Qualitätsmanagement innerhalb des mvö höchste Priorität zu. Dies zeigt sich etwa daran, dass die Eintragung in der Liste des BMJ das Mindestkriterium für die Mitgliedschaft darstellt. Des Weiteren soll durch die bestehenden Kontakte ein ständiger Austausch mit den ressortzuständigen Ministerien stattfinden, um den beträchtlichen Neuerungen auf dem gesamten Gebiet stets zeitnah Rechnung tragen zu können. Entsprechend der Grundauffassung des mvö, wonach nur uneingeschränkte Gesprächsbereitschaft ein lösungsorientiertes Konfliktmanagement ermöglicht, werden die Mitglieder auch konsequent motiviert, an Weiterbildungs- veranstaltungen und einschlägigen Fachkonferenzen teilzunehmen.

Auswirkungen auf die Förder- und Vereinslandschaft

Die Gründung des mvö hat auf die österreichische Mediationslandschaft stark belebende Auswirkungen. So wird etwa die bisher faktische Monopolstellung anderer Vereine durchbrochen und steht mit dem mvö nunmehr eine echte Alternative zur Verfügung. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Neugründung ganz überwiegend begrüßt wird und schon jetzt zahlreiche Eintritte zu verzeichnen sind. All dies bestätigt die Zielsetzungen des mvö.



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